10 x 10 Fragen aus 10 Jahren Die Heldenhelfer – Episode 7

Die siebten 10 x 10 Marketingfragen, die uns in den 10 Jahren der Heldenhelfer gestellt wurden – und unsere 10 Marketingantworten darauf.

Dies ist die Transkription des Video-Podcasts Episode 7 – das Video gibt es hier zu sehen.

Katharina: Hallo und herzlich willkommen zu unserer 7. Ausgabe „10 x 10 Fragen aus 10 Jahren Heldenhelfer“ im August 2020. Es ist furchtbar heiß draußen, aber wir möchten trotzdem die Aufnahme machen, weil es viele Leute gibt, die darauf warten und immer wieder fragen, wann es denn weitergeht.

Andreas: Außerdem wird es in der nächsten Woche nicht kühler. Wir haben uns zwar den vorerst heißesten Tag in diesem Juli, nein, in diesem August (… die Hitze, es ist schon die Hitze …) in diesem August ausgesucht, aber auch da werden wir durchkommen, wir nehmen halt heute in den frühen Morgenstunden auf.

 

 

 

 

Katharina: Und starten gleich mit der ersten Frage heute:

Frage 61: Wo kann ich meine Firma und URL kostenlos eintragen?

Andreas: Neben Google My Business, was natürlich Pflicht für alle sein sollte und das beschäftigt uns ja fast in jeder Episode, gibt es eine ganze Reihe von Online-Adressverzeichnissen, sozusagen die Gelben Seiten des Internets, und in die kann ich mich kostenlos eintragen lassen. Die bieten zwar fast alle auch einen Premiumeintrag an, den würden wir aber zumindest für den Anfang nicht empfehlen. Aber der kostenlose Eintrag ist insbesondere dann wertvoll, wenn wir auch unsere Website-Adresse, also unsere URL dort mit einpflegen können. Damit ihr nicht lange suchen müsst, haben wir auf unserer Webseite eine verlinkte Liste der wichtigsten Adressverzeichnisse erstellt:

Katharina: Sind wir schon bei der zweiten Frage. Wir schreiben auch gerne für Gründer und Gründerinnen, aber auch für alle anderen Konzepte, und da taucht immer mal wieder die Frage auf:

Frage 62: Wie kann ich Konzepte und Projekte gliedern?

Andreas: Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, wie man Gedanken zu Papier oder digital verewigen kann. Wir machen sehr gute Erfahrungen damit, dafür Mindmaps anzulegen. Manchen sind Mindmaps aus der Kreativitätsmethodik bekannt, andere wiederum nutzen sie, um Organigramme zu erstellen oder Veranstaltungen zu planen, lässt sich aber genauso gut für Konzepte oder sogar für einen ganzen Businessplan verwenden. Und da gibt es mehrere Tools, wenn ihr schon eins von eurem Computerhersteller mit auf dem Rechner habt, dann probiert das gerne mal aus. Wer noch kein Mindmapping-Tool hat, dem können wir das Tool von Mindmeister.com empfehlen. Das eine deutsche Firma, die drei kostenlose Mindmaps zur Verfügung stellt und wer mehr will, der kann sich dann entsprechend dort einkaufen. Ist sehr gut gemacht und wir arbeiten sehr gerne mit Mindmeister.

Katharina: Das nächste Thema dreht sich um das Thema Bewertungen und das taucht auch immer wieder in den einzelnen Episoden auf. Es beschäftigt auch unsere Kunden. Da gibt es zum Beispiel diese Frage:

Frage 63: Wie verhalte ich mich bei negativer Kritik in Bewertungen?

Andreas: Bewertungssysteme sind geschlossene Systeme, das heißt, wir als Bewertete können an der Bewertung nichts mehr ändern. Das kann nur der Bewerter selbst tun, und wir können eigentlich nur dagegen vorgehen, wenn wir im juristischen Bereich einen Fehler entdeckt haben, wo man sagt, das ist so einfach nicht haltbar. Wenn ich die negative Bewertung schon nicht wegbekomme, dann sollte ich aber zumindest auf sie reagieren. Und dafür haben wir die 6 B erstellt und diese 6 B heißen: Ich muss es zunächst mal beachten, das heißt, ich muss es mitbekommen, dass ich bewertet werden soll. Zweites B: Ich sollte mich bedanken. Das ist harter Tobak, da hat mir gerade jemand ans Schienbein getreten und jetzt soll ich auch noch danke dafür sagen? Warum sage ich danke dafür? Er hat sich mit meiner Marke beschäftigt, er hat mir seine Gedanken dazu mitgeteilt, er hätte einfach auch fernbleiben können und die schlechten Botschaften einfach draußen irgendwo verbreiten können. So habe ich wenigstens die Chance, darauf zu reagieren. Drittes B: Ich reagiere darauf und berichtige entweder, wenn es etwas zu berichtigen gibt, oder ich sage Dankeschön und entschuldige mich dafür, wenn der mich auf eine Schwachstelle aufmerksam gemacht hat. Wenn es eine echte Schwachstelle gibt, die ich möglicherweise auch beheben kann, dann sollte ich sie beheben. Und das sechste B heißt: Berichten. Berichtet bitte im Netz darüber, wenn ihr aufgrund einer Kritik etwas geändert habt bei euch und es jetzt besser läuft. So kann man einen ursprünglichen Kritiker tatsächlich wieder zum Fan der eigenen Marke machen. Lest hierzu auch unseren ausführlichen Blogbeitrag, warum Online-Bewertungen vierfach wertvoll sind.

Katharina: Die nächste Frage dreht sich nochmal um das Thema Bewertungen, denn Google ist eine Plattform, auf der sehr viel bewertet wird. Die Frage ist:

Frage 64: Wie verlinke ich zu meinen Google-Bewertungen?

Andreas: Tatsächlich sind Google Bewertungen ganz besonders wertvolle Bewertungen, denn sie werden in der Suchmaschine sehr prominent dargestellt, unter anderem im Google My Business Account, aber auch in den organischen Suchergebnissen. Und es gibt zunächst mal so keinen auffindbaren direkten Link, aber Google hat dafür gesorgt, wenn ihr einen Google My Business Account habt, dann loggt euch ein, geht auf eure Startseite und dort gibt es eine Karte, die heißt „Mehr Rezensionen erhalten“ oder „Mehr Bewertungen erhalten“, und dort bekommt ihr einen Link und den könnt ihr auch posten und den könnt ihr entsprechend auch auf eurer Webseite beispielsweise einsetzen. Wir haben das gemacht, wenn ihr mal aufruft www.dieheldenhelfer.com/danke, dann seht ihr, wo man uns bewerten kann. Wer unbedingt will, kann das dann auch sofort tun. Dort seht ihr auch, wie wir einen Google Direktlink gesetzt haben, der dann direkt zu den Bewertungen führt.

Katharina: Auch das Thema Webseite beschäftigt uns immer wieder in unseren 10 x 10 Fragen. Da taucht auch immer wieder die Frage auf:

Frage 65: Was ist der „First View“-Bereich und welcher Inhalt soll dort stehen?

Andreas: First View, zu Deutsch der erste sichtbare Bereich auf einer Webseite, ist das Wertvollste, was ihr an Platz auf eurer Website habt. Der ist unterschiedlich groß, je nachdem, ob ihr von einem großen Schreibtischmonitor ausgeht oder einem immerhin noch relativ großen Laptop-Monitor oder einem kleineren Tablet oder ganz klein, Größe einer Spielkarte, auf einem Smartphone. Es ist immer der Bereich, den ich sehe, ohne zu scrollen. Was sollten entsprechend dort für Informationen untergebracht werden? Ich sollte auf alle Fälle den Absender klar haben. Ein paar von euch werden jetzt vielleicht schmunzeln, aber es gibt tatsächlich Webseiten, da erfahre ich im First View Bereich nicht, auf welcher Seite beziehungsweise bei welcher Marke ich gelandet bin, das sollte also klar sein, und die Headline 1 sollte sinnvollerweise das stärkste Nutzenversprechen bilden. Und wer noch Platz hat und ein gutes Bild unterbringen kann, der hat seinen First View Bereich optimal genutzt.

Katharina: Es gibt noch ein Thema bei Webseiten, was immer wieder aufploppt, das ist das Thema Keywords. Da fragen uns ganz viele Kunden:

Frage 66: Wie komme ich zu Keywords und wo kann ich das Suchvolumen verschiedener Keywords vergleichen?

Andreas: Keywords fallen nicht vom Himmel, da muss ich mir schon die Arbeit machen, eine Keyword-Liste zu erstellen. Diese Keyword-Liste kann ganz schnell 80, 100, 120 Begriffe umfassen. Die bringe ich natürlich nicht alle auf der Startseite unter, sondern die verteile ich themengerecht auf alle Unterseiten. Um zu schauen, welches Keyword sinnvollerweise zu wählen ist, beispielsweise ihr habt ein Catering-Unternehmen und ihr fragt euch, wird das Stichwort „Catering“ häufiger gesucht als das Stichwort „Partyservice“, oder ihr habt eine Eventagentur und richtet Junggesellenabschiede aus, dann könnt ihr euch fragen, ist die Abkürzung „JGA“ häufiger bei Google gesucht als das ausgeschriebene Wort „Junggesellenabschied“, dann könnt ihr Google Trends nutzen. Also es gibt sicherlich ein ganzes Dutzend von Tools, womit ich Suchvolumina von Keywords ausfindig machen kann, aber das einfachste und tatsächlich von der Quelle her, aus unserer Sicht, das Beste ist Google Trends. Dort könnt ihr zwei, drei oder gar vier Suchwörter miteinander vergleichen und dann bekommt ihr genau angezeigt, in welchem Zeitraum nach welchem Keyword mehr gesucht wurde und dann wisst ihr schon, Brille abziehen, Kundenbrille aufziehen, bietet die Keywords an, die eure Kunden suchen.

Katharina: Bleiben wir noch ein bisschen bei Google.

Frage 67: Wie finde ich heraus, welche Fragen Google-User zu meinem Themengebiet stellen?

Weil theoretisch weiß ich ja von meinem Thema Bescheid, ich weiß ja, was ich weiß.

Andreas: Ganz genau. Das ist auch das Fatale an der Sache. Ich weiß, was ich weiß, stärkt eigentlich nur unseren Expertenblick, aber wir wissen irgendwann gar nicht mehr, nach was suchen denn Interessenten und Kunden, was sind die Fragen, die die bewegen? Google selber gibt da zunächst mal so nicht Auskunft zu, aber es gibt ein Tool, das wir auch in unseren Seminaren immer wieder gerne vorstellen, und dieses Tool nennt sich answerthepublic.com. answerthepublic ist in mehreren Sprachen verfügbar. Wenn ihr also im deutschen Sprachraum suchen wollt, dann gebt bitte Deutschland ein, gebt dann euer Stichwort ein und ihr bekommt dann von dieser Plattform echte Google Kundenanfragen gezeigt, geordnet nach den sieben W, wer, wie, wo, was, wann und so weiter, und könnt euch dann ein Bild machen, nach was suchen die Leute. Und ihr habt auch direkte Linktreffer, die Google entsprechend dazu ausgeworfen hat. Wir finden, das ist eine ganz hilfreiche Sache, nicht nur, wenn ich nicht mehr weiß, was meine Kunden wissen wollen, sondern auch, wenn ich Ideen brauche, beispielsweise für Blogbeiträge oder Social Media Posts.

Katharina: Man kann sich gar nicht vorstellen, wonach die Google User alles googeln. Spannende Geschichte.

Bleiben wir noch mal ganz kurz bei Google, Google My Business. Das Thema hatten wir schon mehrfach in unseren Episoden und wir haben euch auch schon immer wieder ans Herz gelegt, legt bitte einen Google My Business Account an. Und jetzt ist das Thema:

Frage 68: Ich habe einen Google My Business-Eintrag angelegt – warum ist der nicht sichtbar?

Andreas: Wird er gar nicht gefunden, dann steht noch die Verifizierung aus. Wenn ich einen neuen Account anlege, dann will Google sicherstellen, dass es diesen Markeneintrag oder diesen Firmeneintrag auch in Wirklichkeit gibt. Das meistgenutzte System, um die Verifikation durchzuführen, ist eine klassische Postkarte. Ja, der große digitale Weltkonzern Google verschickt gedruckte Postkarten. Und wenn ihr diesen Verifizierungscode bekommen habt, dann gebt ihn bitte im Google My Business Account ein und ab dann ist er für alle sichtbar.

Wenn er dann schlecht gefunden wird, das heißt, zu bestimmten Stichworten gar nicht eingeblendet wird, dann habt ihr möglicherweise zwar den Account angelegt, ihn aber nicht mit ausreichend Stichworten versehen. Überlegt euch mal, neben der Hauptkategorie, welche Nebenkategorien interessant sind, und innerhalb der Nebenkategorien oder Unterkategorien könnt ihr dann einzelne Leistungen, Google nennt sie Dienstleistungen, eintragen. Und während ihr bei den Kategorien auf Vorschläge von Google angewiesen seid, könnt ihr bei den Dienstleistungen wirklich Freitext verwenden. Und wenn ihr dann noch die Beschreibung, 750 Zeichen immerhin, auch noch ausfüllt und einen gescheiten Namen für den Account vergeben habt, dann sollte es mit der Auffindbarkeit klappen.

Katharina: Das ist das Stichwort für die 9. Frage. Auffindbarkeit, stellt euch vor, ihr habt einen ganz supertollen Film gemacht, einen Imagefilm und habt den bei YouTube hochgeladen und dann kommt die Frage:

Frage 69: Meine Videos auf Youtube werden nicht oder nur schlecht gefunden?

Andreas: Google sucht zunächst mal in den eigenen Archiven. Also die Trefferwahrscheinlichkeit, dass ich auf einen YouTube-Link komme, ist bei YouTube sehr viel höher als bei allen anderen Videoportalen. Das ist die gute Seite. Die schlechte Seite ist, es werden in der Minute unglaublich viele Videostunden hochgeladen und das muss alles sortiert werden. Und so wie ich meine Webseite für Google hübsch machen sollte im Sinne von, mit den entsprechenden Informationen versehen, so sollte ich das dementsprechend auch bei YouTube machen. Das fängt an mit dem Titel, das geht weiter über die Beschreibung des Videos, wo ich übrigens auch Links setzen kann, ich kann Tags, also sogenannte Stichworte vergeben, ich kann den Aufnahmeort und die Sprache angeben, das Aufnahmedatum und vieles weitere mehr. Und da gibt es eine ganze Menge zu beachten, aber wenn ihr schon mal diese 5 genannten Punkte berücksichtigt, dann hat euer Video eindeutig eine höhere Chance nicht nur bei YouTube gefunden zu werden, sondern auch von Google entsprechend indexiert zu werden und in der Suchmaschine ausgeworfen zu werden.

Katharina: Und schon sind wir wieder bei der 10. Frage auf der Zielgeraden bei unserer August-Episode, und die 10. Frage dreht sich immer rundum die Heldenhelfer. Es gibt doch tatsächlich Leute, die bei uns noch nicht im Büro waren, und so werden wir doch hin und wieder auch mal gefragt:

Frage 70: Warum schreibt Ihr manchmal Grüße „aus dem grünen Büro“?

Andreas: Warum schreiben wird das?

Katharina: Bei uns ist alles grün. So einfach ist das. Unsere Firmenfarbe ist grün und wie man an dem Logo und auch an dem wunderschönen Kastanienbaum hinter uns erkennen kann, wir leben unser Grün sehr gerne, wir haben grüne Wände, wir haben glaube ich nichts, was es nicht gibt in Grün. Und man kann auch immer wieder neue grüne Sachen entdecken, denn man stellt sich vor, es gibt immer wieder neue Sachen, die wir auch immer wieder haben müssen.

Andreas: Das stimmt. Entweder kaufen wir sie uns oder noch schöner, wir bekommen sie von Kunden und Besuchern mitgebracht. Also unser Büro ist nicht nur Heldenhelfergrün, sondern auch eine Fundgrube für alle möglichen grünen Kuriositäten. Schaut’s euch an, wir freuen uns, wenn wir uns mal besuchen kommt. Und wenn unser Heldenhelfergrüner Kühlschrank wieder funktioniert, dann gibt es im Sommer auch ein Eis zum Meeting.

Katharina: Der Geheimtipp übrigens befindet sich im Bad neben der Toilette. Eine Entdeckung, die immer wieder Erstaunen hervorruft.

Das war‘s für heute. Wir freuen uns, wenn ihr uns zugehört habt, wenn ihr den einen oder anderen Tipp mitnehmen konntet, hoffen, dass wir im September wieder gesund und munter uns alle wiedersehen und dass es ein bisschen kühler ist.

Andreas: Bis dahin wünschen wir euch alles Gute, bleibt neugierig und heldenmutig. Bis bald!

 

Katharina Grau und Andreas Pfeifer sind Berater bei der Marketingberatung Die Heldenhelfer in Wiesbaden, die 2020 ihr 10jähriges Firmenjubiläum feiert.


Die beiden Marketingberater helfen mit ihrer jahrzehntelangen Kommunikationserfahrung und ihrem Marketingwissen bei Markenaufbau und Positionierung, bei Marketingkonzepten und durch Schulungen, Seminare und Trainings. Im Mittelpunkt stehen die Hilfe zur Selbsthilfe und Do-it-yourself-Marketing.  

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