Im Restaurantmarketing mit „bargeldlos zahlen“ punkten

Welche Vorteile sich für Gastronomen aus bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten ergeben, zeigen wir in diesem Artikel. Nur noch die Hälfte aller Bezahlvorgänge wird bar getätigt. Bargeldlose Bezahlung ist auf dem Vormarsch. Im Einzelhandel ist sie schon längst an der Tagesordnung, da sie für Kunden, wie auch für Einzelhändler viele Vorteile bietet. In der Gastronomie hat sich jedoch der Trend von digitalen Zahlungsformen noch nicht überall durchgesetzt. Welche Vorteile sich für Gastronomen im Restaurantmarketing aus bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten ergeben, zeigen wir als Marketingberater für das Gastgewerbe in diesem Gastbeitrag von ready2order.

Welche Möglichkeiten gibt es für bargeldlose Bezahlung?

  • Kartenzahlung ist wohl die bekannteste bargeldlose Bezahlmöglichkeit. Unter Kartenzahlung fallen vor allem die Debit-, und Kreditkartenzahlungen. Bei einer Bezahlung mit der Kreditkarte werden dabei alle Ausgaben gesammelt und die Karte zum Monatsende belastet.
  • Gutscheine sind eine weit verbreitete Zahlungsmöglichkeit im Einzelhandel sowie auch in der Gastronomie. Sehr beliebt sind Gutscheine für ein bestimmtes Menü oder einen Brunch.
  • Digitales Geld, auch Kryptowährung genannt, sind verschlüsselte Codes, welche dezentral gespeichert werden. Der Währung werden viele Vorteile zugesprochen, da es fast unmöglich ist sie zu entschlüsseln. Dadurch ist die Kryptowährung kaum manipulierbar.
  • Auch gibt es die Möglichkeit mit einem Smartphone oder einer Smartwatch zu bezahlen, dies fällt unter Mobile Payment, nähere Informationen finden Sie im Punkt Mobile Wallets.

Laut einer Studie der deutschen Bundesbank, die 2017 erschienen ist, wird für Essen und Trinken außer Haus überwiegend bar bezahlt. Das Bezahlen mit Debit-, EC-, oder Kreditkarte wird jedoch immer beliebter. Der Trend geht somit in Richtung mobile Zahlung. Der große Vorteil liegt darin, dass jeder zu jeder Zeit an sein Geld und spontan einkaufen kann. Besonders für Touristen ist es dadurch einfacher Ausgaben zu tätigen, die nicht geplant waren. Dies kommt unter anderem auch den Gastronomen zugute. Bargeldloses Bezahlen ist jetzt schon nicht mehr wegzudenken und wird sich auch in Zukunft mit der fortschreitenden Digitalisierung immer mehr durchsetzen.

Digitalisierung in der Gastronomie

Die deutsche Gastroszene steht teilweise noch am Anfang der Digitalisierung, dabei sind die Möglichkeiten vielfältig. Gastronomen, denen das bewusst ist, investieren schon jetzt in moderne Transaktionssysteme. Vor allem alte Registrierkassen werden beim Einsatz von neuen Technologien als Beeinträchtigung gesehen. Deshalb planen immer mehr Gastronomen einen Umstieg auf ein digitales Kassensystem. Diese Kassensysteme bieten viele Vorteile, wie zum Beispiel eine inkludierte Warenwirtschaft, mobile Nutzung, Add-Ons für Mobile Payment-Systeme und automatische Umsatzstatistiken.

Vorteile und Probleme der bargeldlosen Bezahlung in der Gastronomie

Auch wenn es immer wieder Stimmen gibt, die sich gegen bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten (auch cashless Systeme genannt) aussprechen, sind diese nicht mehr wegzudenken. Denn immer häufiger wird ohne Bargeld bezahlt. In Amerika wird in vielen Läden nur noch 15% bis 10% in bar bezahlt. Ein Restaurant in den USA ist sogar komplett auf die bargeldlose Zahlung umgestiegen. Dieses amerikanische Restaurant vertritt die Meinung, dass das Essen im Vordergrund stehen sollte und es mit der bargeldlosen Bezahlung etwa 2 Stunden pro Tag an Arbeitszeit einspart. Diese Zeit geht normalerweise für das Abzählen von Geld, für das Tauschen von Wechselgeld sowie zur Bank gehen, “verloren”. Die Zeit kann wesentlich besser genutzt werden um mit Kunden zu kommunizieren oder um verschiedene organisatorische Planungen vorzunehmen.

Den größten Vorteil haben Gastronomen durch die Mehreinnahmen, die durch das Angebot von Kartenzahlungen erreicht werden. Denn Gäste, die nicht darauf schauen müssen, was sie an Bargeld mit sich führen, lassen sich eher vom Menü auf der Karte verführen. Durch zusätzlich angebotene Zahlungsmöglichkeiten steigt außerdem die Kundenzufriedenheit.

Der zeitsparende Aspekt wurde weiter oben schon erwähnt. Hinzu kommt, dass das Risiko von Verlust oder Diebstahl der Einnahmen durch bargeldlose Bezahlung minimiert wird.

Natürlich gibt es auch bei der digitalen Bezahlung Nachteile. So kann es immer wieder passieren, dass Kartenterminals keine Antwort geben, langsam sind oder Transaktionen nicht abschließen. Dies ist natürlich ärgerlich, weshalb es für Restaurantbesitzer nicht empfehlenswert ist, komplett auf Bargeld zu verzichten. 

Der Trend geht zu Mobile Wallets

Unter einem Mobile Wallet versteht man einen mobilen Geldbeutel, der Zahlungskarten-Informationen auf einem mobilen Gerät speichert. Die App kann auf dem Smartphone installiert werden, oder ist bereits eine integrierte Funktion. Die mobile Geldbörse speichert Informationen von Kreditkarten, EC-Karten, Coupons oder Kundenkarten. Sobald die App installiert wurde und der Benutzer Zahlungsinformationen eingibt, speichert die mobile Geldbörse die Informationen. Durch eine Nummer, einen Schlüssel, QR-Code oder Bild des Besitzers wird jede Geldbörse mit den Karten verknüpft. Mobile Wallets bieten die Möglichkeit, Zahlungen im Geschäft zu tätigen. Außerdem können sie bei Händlern verwendet werden, die beim Mobile Wallet Service Provider gelistet sind. Mobile Wallets können auch mit verschlüsselten Codes ausgestattet sein. Mobile Geldbeutel sind auch für Gastronomen mit hohem Transaktionsvolumen pro Tag nützlich. Denn sie tragen auch dazu bei, Transaktionen zu verkürzen und dadurch Wartezeit zu sparen.

Tipps für Gastronomen

Bieten Sie Ihren Gästen den Service von Kartenzahlungen und Gutscheinen an. In modernen Kassensystemen können Sie eine Gutscheinverwaltung unmittelbar anlegen und verlieren so nicht den Überblick über die vergebenen Gutscheine. Kartenterminals lassen sich meist auch sehr schnell und unkompliziert mit digitalen Kassensystemen verbinden.

Mit Umsatzstatistiken können Sie zudem beobachten, welche Zahlungsweisen Ihre Gäste bevorzugen und wie viel Umsatz Sie jeweils darüber erzielen.

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