Speisekartenoptimierung hilft im Restaurantmarketing

Speisekarten ansprechend gestalten

SpeisekartenoptimierungGenauso vielfältig wie die riesige Welt der Gastronomie fällt auch die Gestaltung der dazugehörigen Menükarten aus. Manch einer vollbringt dabei ein echtes Meisterwerk, viel zu oft wirken Menüs allerdings leb- und lieblos, unappetitlich oder einfach nur langweilig. Dabei ist es gar nicht so schwer mit etwas investierter Zeit einen absoluten Mehrwert aus einer schick designten Speisekarte zu ziehen, solange man dabei auf einige grundlegende Punkte achtet und diese geschickt umsetzt. Wie das funktioniert, schildert overnightprints.de in diesen Gastbeitrag nachfolgend genauer.

Die Karte dem Stil des Restaurants anpassen

An allererster Stelle sollte man sich das Konzept seines Restaurants vor Augen führen. Ein Konzept schlägt sich nämlich in allem nieder, was das Lokal umgibt und enthält. Wer Sauerbraten und Klöße bei italienischer Musik serviert und danach eine Runde Ouzo aufs Haus kommen lässt, hat damit maximal ein boomendes Nischenlokal – ein solides, erfolgsversprechendes und durchdachtes Konzept sieht aber in der Regel anders aus.

Leiten Sie beispielsweise ein gemütliches kleines italienisches Lokal, dann übertragen Sie diese gemütliche Atmosphäre auch auf das Papier. Verwenden Sie eine dezente romantische Schriftart (in der Regel erhalten kursive, schmale Schriften diese Ausstrahlung), achten Sie aber auf gute Lesbarkeit auch in verschiedenen Größen. Ein Tipp dafür wäre, kursive Schriften oder Fonts mit Schnörkeln für Überschriften zu verwenden und Menübeschreibungen in einer stabilen, serifenlosen Schrift zu verwenden.

Achten Sie auf ein Ruhe ausstrahlendes Design Ihrer Karte. Verwenden Sie keine knalligen Farben, sondern zum Beispiel ein entspannendes Bordeauxrot. Darüber hinaus ist es ratsam, im Menü Parallelen mit dem Einrichtungsstil und Interieur des Lokals herzustellen und zu verarbeiten, um so einen in sich stimmigen Gesamteindruck zu vermitteln. Auch Grafiken lassen sich, wenn gut gesetzt, sehr gut in das Design einer Speisekarte einbinden. Achten Sie aber stets darauf, es nicht zu übertreiben, was die Größe angeht sowie den Detailreichtum des Bildes, da dieses schnell von dem Hauptinhalt, Ihrem Menü, ablenken könnte.

Stilvoll, aber seriös gestalten

Auch wenn es das Wichtigste ist, die Karte an dem Stil Ihres Restaurants auszurichten, versuchen Sie nicht mit aller Gewalt Ihren Gästen ein Image aufzudrängen. Um bei dem vorangegangenen Beispiel zu bleiben: das Servieren italienischer Speisen verpflichtet nicht automatisch dazu, auf Biegen und Brechen berühmte römische Bauwerke oder Landschaften in einer Menükarte abzubilden. Der Grat zwischen stilvoll und übertrieben ist schmal. Man sollte deshalb immer darauf Acht geben, eine Karte zwar thematisch passend zu gestalten, aber dabei nicht über die Stränge zu schlagen.

Andererseits gilt natürlich: sollte das Konzept Ihres Lokals ein sehr schrilles und aufregendes sein, dann toben Sie sich beim Entwerfen der dazugehörigen Karte ruhig aus. Generell zählt aber: lieber dezent und übersichtlich als aufregend und überladen.

Soll ein großes Bild dennoch verwendet werden, könnte man dieses beispielsweise in blassen Pastelltönen der farbigen Gestaltung des Lokals entsprechend im Hintergrund der Karte abbilden. Ebenso können bei einem sehr einfachen Hintergrund wie bei Pergamenteffekt ornamentale Ranken oder Bordüren das Gesamtbild unaufdringlich einrahmen.

Um auch den äußerlichen Eindruck der Karte zu wahren, eignet sich Laminierung oder zumindest ein abwischbares Papier für den Druck, sodass Fettfinger, Getränkerückstände oder Speisekrümel sich nicht daran festsetzen können. Ebenso zeugt diese Art der erstellten Menükarte von einem Unternehmen mit Format, Stil sowie auch dem Ehrgeiz, seinen Gästen schon bei der Speisenauswahl einen sauberen, seriösen Eindruck zukommen zu lassen.

Gerichte logisch listen

Um diese Übersichtsbewahrung sicherzustellen ist es wichtig, die Speisekarte auch in sich selbst stimmig zu gestalten. Die bloße Angliederung der Karte an das Konzept Ihres Restaurants, auch wenn dies klar und durchdacht erfolgt, reicht dazu nicht aus. Achten Sie darauf, die Speisefolge logisch aufeinander abzustimmen.

Der Rat, Vorspeisen vor den Hauptgängen zu listen, verdient keinen Innovationspreis, darüber hinaus sollte man diese Art von logischem und intuitivem Aufbau aber in der ganzen Speisekarte vorfinden können. Fassen Sie Gerichte schlau und kategorial zusammen, anstatt diese einfach aufzuzählen, um so dem Gast eine einfache Menüfindung zu gewährleisten und ihm so schon vor dem Bestellen der Speisen einen guten und geordneten Eindruck zu vermitteln. Schließlich handelt es sich um Ihren Gast, dem Sie das Wählen seines Gerichtes so angenehm wie möglich gestalten möchten. In der Regel sind folgende Gerichte in gängigen Menükarten zu finden und es verdient zumindest jede Kategorie eine Seite für sich:

Speisen:

  • Kalte Vorspeisen
  • Suppen
  • Warme Vorspeisen
  • Fischgerichte
  • Fleischmenüs
  • Desserts / Warme Süßspeisen / Kalte Süßspeisen

Getränke:

  • Alkoholfreie Getränke
  • Heiße Getränke
  • Bier
  • Sekt
  • Wein
  • Spirituosen
  • Cocktails
  • Longdrinks

Wobei hier auch die Ausrichtung sowie Auswahl der Speisenkategorien vom Angebot und der Klasse des Lokals abhängen und sich auch hier wieder unterscheiden können.

Regen Sie Fantasie und Appetit an

Auch wenn es, oft im Zuge dieser Übersichtsbewahrung, als völlig normal angesehen wird und vielerorts gang und gäbe ist, in der Speisekarte Bilder seiner Gerichte abzudrucken, sollte man nicht vergessen, dass man damit die Entscheidung des Gastes nachhaltig beeinflusst. Selbst beim Thema Appetit gilt meistens: weniger ist mehr.

In der Regel verleiten gut platzierte Adjektive und eine elegante, ausschmückende Wortwahl bei der Gerichtbeschreibung einen hungrigen Gast dazu, sich selbst ein Bild des beschriebenen Gerichts zu ersinnen. Die eigene Vorstellungskraft ist dabei in den allermeisten Fällen ausdrucksstärker als jedes Bild, das Sie aufnehmen und nachbearbeiten könnten. Zumal die abgedruckten Bilder in geläufigen Menükarten meist von minderer Qualität und so eher von kontraproduktiver Natur sind. Wirklich lohnenswert sind solche Eyecatcher nur, wenn sie professionell angerichtet sowie in gleicher Weise fotografiert wurden.

Je aufregender – und teurer – ein Gericht Ihres Sortiments ist, desto aufregender sollten Sie es auch beschreiben. Wie wäre es denn mit einer Portion „Saltimbocca alla Romana – Saftiges Kalbsschnitzel in Olivenöl geschwenkt, mit frischen Salbeiblättern und hauchzartem Parmaschinken ummantelt, dazu hausgemachte Rigatoni mit feiner Knoblauchnote“.

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Ein Gedanke zu „Speisekartenoptimierung hilft im Restaurantmarketing

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