Dialog-Webinare der Kundenpfadfinder-Akademie

„Mein Weg zur Kundenpfadfinder-Akademie“

 

Susanne_Hillmer_2011_2Ein Interview mit Susanne Hillmer, Initiatorin und Gründerin der Kundenpfadfinder-Akademie. Die Online-Akademie hat sich auf Dialog-Webinare zum Online-Marketing und Social Media spezialisiert.

 

 

Netzwerken ist im Zeitalter von Social Media in aller Munde. Wie wurden Sie zum Internet-Netzwerker?

Susanne Hillmer: Alles fing im Dezember 2003 – also vor knapp 10 Jahren an. Ich bekam eine Einladung zu einem Online Netzwerk namens Open Business Club von einem Kollegen. Damals wußte ich noch nicht einmal was das ist, geschweige denn, was man damit machen kann. Aber ich war schon immer IT-verliebt und habe mich einfach mal mutig angemeldet … Kurz darauf verlor ich meinen Angestelltenjob und ging in die Selbständigkeit. Da hatte ich erst einmal viel Zeit mir zu überlegen, wie komme ich nun an Kunden? Immer noch über den alten Weg? Kaltakquise, Mails, Anrufe?

Haben Sie damals schon die Tragweite von Business-Netzwerken erkannt?

Susanne Hillmer: Ich ahnte damals nicht, das diese Plattform einmal meinen Blickwinkel zur Kundengewinnung völlig verändern würde, war ich doch ein Verkaufsprofi mit 11 Jahren Erfahrung! So sammelte ich erst einmal Kollegen und Freunde ein, denn Kontakte haben auch damals ja nicht geschadet. Erst einige Jahre später, als mein virtuelles Netzwerk ordentlich gewachsen war, stellte ich fest, wie gut es war, diesen Schritt konsequent weiter gegangen zu sein. Ich fand Gefallen daran, mit Menschen, die ich kannte, in Verbindung zu bleiben. Das war ein völlig neues Gefühl und eröffnete mit ganz neue Perspektiven.

Der damalige Open Business Club heißt heute XING – wie haben Sie über die Jahre die Entwicklung des B2B-Netzwerks erlebt und für Ihre berufliche Aktivitäten genutzt?

Susanne Hillmer: Ich wurde von einem Unternehmer in der Region München angeXINGT mit der Bitte, ob ich nicht die regionale Gruppe mit aufbauen würde und vielleicht regelmäßige Treffen organisieren könnte? Neben anderen Präsenz-Netzwerken war das eine bequeme Ergänzung und so fing ich an, virtuell und real zu moderieren. Es waren „reiche“ Zeiten, denn die Gruppen in XING waren noch klein und die Begeisterung der Neulinge groß. Ich spürte, da ist „Musik drin“, das kann man ausbauen und fing 2008 an, erste Einzel-Coachings an unbeholfene XING-Neulinge zu geben. Bereits ein Jahr später wurden es Präsenz-Seminare, in denen ich mein selbst gesammeltes Wissen und meine Erfahrungen, wie man eine solche Plattform für die Kundenansprache nutzt, weiter gab.

XING war ja im deutschsprachigen Raum ein Pionier. Wann kamen Mitbewerber aus anderen Ländern nach Deutschland?

Susanne Hillmer: Es ging alles sehr schnell und 2009 bekam ich den Hinweis, dass die amerikanische Plattform LinkedIn starke Netzwerker in Deutschland suchte, um das internationale Netzwerk in unserem Land bekannt zu machen. Das wollte ich mir mal anschauen und so begannen meine ersten Schritte mit LinkedIn. Kurz darauf folgen meine ersten Berührungen mit Facebook. Das war sooo anders und ich habe es anfangs überhaupt nicht verstanden. Aber meine Kunden fragten danach und so war ich genötigt, mir zu überlegen, das auch noch zu lernen oder mir einen Partner zu suchen, der sich damit auskennt. Ich entschied mich für Letzteres. Alles wollte ich nun auch nicht bis ins Detail lernen und ich merkte auch, dass Facebook zu dem Zeitpunkt für Neukundengewinnung im B2B Bereich gänzlich ungeeignet war.

Wie sucht und findet man geeignete Partner in einem mittlerweile so unübersichtlichen Markt?

Susanne Hillmer: Mir fiel ein Name im Internet auf: Die Heldenhelfer. Ich dachte mir, da hat doch mal einer seine Hausaufgaben gemacht und einer einprägsame Marke positioniert, der ist sicher auch ein guter Online-Marketing Lehrer – und kontaktierte Andreas Pfeifer. Gesagt getan, so wurden aus meinen zwei Themen mit XING & LinkedIn dann drei und Facebook Fanpages kamen dazu. Unsere Kunden waren begeistert, denn inzwischen hatte ich festgestellt, dass Räume mieten, Teilnehmer zu festgesetzten Terminen an Orte zu bringen, einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Ich begann nach Alternativen zu suchen, aber die klassische Webinarform war mir zu monoton und holte mir die Kunden zu wenig ab.

Webinare gewinnen heute in der Fortbildung und in der Wissensvermittlung immer stärker an Bedeutung. Wie wollten Sie diese Entwicklung toppen?

Am Telefon läßt sich einfacher arbeiten – das hatte ich schon mit vielen Einzelkunden geübt und damit sie mir folgen konnten, hatte ich eine Bildschirmübertragungs-Software dazu genommen. Voilà, das war´s! Dann probierte ich in kleinen Gruppen mit zwei oder drei Teilnehmern und merkte, das macht ja für alle noch mehr Spaß. Bei sechs Teilnehmern war dann Schluß. Da hatte ich eine gute Gruppendynamik, konnte die Teilnehmer miteinander ins Gespräch bringen, alle Fragen beantworten und jeden neben den Grundinhalten gut abholen. Heldenhelfer Andreas Pfeifer fand die Methodik auch klasse und probierte dann schon bald sein erstes „Dialog-Webinar Facebook Fanpages“, wie wir es heute nennen, mit Kunden erfolgreich aus. Mittlerweile bietet er auch Dialog-Webinare zu Guerilla Marketing und QR-Codes als Marketinginstrument an.

Xing, Linked, Facebook sind drei bekannte Namen im Markt der Sozialen Netzwerke. Aber doch nur drei von vielen.

Susanne Hillmer: Die Kunden hielten uns auf trab. Als dann Google+ auf den Markt kam und niemand wußte, wie man nun damit auch noch umgehen sollte, standen wir vor der nächsten Herausforderung! Aber wozu hat man ein virtuelles Netzwerk. Schnell war klar, da muss Bianca Brendel (Die Webflüsterer) her, die ich schon einige Jahre kannte und schätzte. Sie hatte solche Online-Seminare noch nie gegeben und so haben wir uns dann gemeinsam ans Lernen gemacht und die ersten Versuchs-Kunden haben sehr geholfen, damit sie ihr Wissen  zu Google+ und Social Media Monitoring gut rüberbringen konnte. Schwupps waren wir nun zu dritt. Wie alles in diesen Medien, ist Zeit der schnellste Faktor und die Entwicklung geht rasend schnell. Neue Portale entstehen, Vorgehensweisen werden jeden Monat auf den Prüfstand gestellt und nix bleibt wie es mal war….

3 Akteure sind ein Anfang – aber eine Online-Akademie muss sicherlich mehr Themen mit weiteren Trainern abdecken?

Susanne Hillmer: Ich merkte schon bald, auch da ist wieder „Musik drin“, denn Social Media wurde zum Renner. Wir drei waren schon gut unterwegs, aber irgendwie gab es sooo viele Themen und nicht jeder kannte sich überall gut aus – also expandieren! Ran an mein Netzwerk und fündig geworden! Hinzu kam Norbert Schuster (strike2), der sein langjähriges Know How mit Inbound Marketing – wichtig für jede Produkt-Strategie – auf den Markt brachte. Auf einer Vortragsveranstaltung lernte ich dann noch Günter Jaritz (Social Media Consulting) kennen, der gleich sympatisch auf mich zukam, da er dasselbe wie ich in Österreich mit XING machte und zusätzlich über großes Wissen in Strategie und WordPress hat. So waren wir dann fünf Trainer. Das brachte neue Herausforderungen, denn meine WordPress Seite für die Kundenpfadfinder bildete bisher eher meine Dienstleistung ab, und es kam überhaupt nicht rüber, was wir nun gemeinsam anbieten konnten.

Wie sah die Lösung aus – schließlich sind Sie ja alle Spezialisten in der Online-Kommunikation?

Susanne Hillmer: Es entstand in nur 2 Monaten mit einem starken virtuellen Team (denn wir leben und arbeiten bunt verstreut in Deutschland und Österreich) die www.kundenpfadfinder-akademie.de, die sich nun in 2013 freut, Online-Marketing-Interessierten bei den Social-Media Schritten zu helfen, die Sie gerade jetzt gehen wollen.

Akademie_Logo_Webseite

 

 

 

Danke für das interessante Gespräch, Susanne Hillmer – und dem Trainerteam der Kundenpfadfinder-Akademie viel Erfolg!

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