Katharina Grau und Andreas Pfeifer von der Marketingberatung "Die Heldenhelfer" in Wiesbaden

Die Heldenhelfer Katharina Grau und Andreas Pfeifer - Bildnachweis: Sabine Kobler - setup-web.de

Nachdem die Heldenhelfer im Dezember 2010 den Gründerpreis der Region Wiesbaden in der Kategorie „Dienstleistungen“ gewonnen haben, hatten wir nun die Ehre in den Gründerportraits der Stadt Wiesbaden vorgestellt zu werden. Jeden Monat werden dabei zwei Unternehmen bzw. Gründer auf www.wiesbaden.de präsentiert und dafür von Journalistin und Fotografin Sabine Kobler interviewt. Wir präsentieren das Interview in unserem Blog …

Interview mit den Gründern
Katharina Grau und Andreas Pfeifer

Beitrag von wiesbaden.de

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Durch die Spezialisierung auf das Marketing für professionelle Gastgeber wie Hotels, Restaurants, Caterer, Locations, Kleinkunstbühnen oder Städte können wir unseren Kunden Antworten auf die drei wesentlichen Fragen geben:

  • Wie gewinne ich neue Gäste?
  • Wie binde ich Stammgäste?
  • Wie mache ich aus begeisterten Gästen Botschafter meiner Marke?

Nach erfolgter Positionierung erarbeiten wir passgenaue Maßnahmenpakete, die der Kunde in weiten Teilen selbst umsetzen kann.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Wir sind stolz auf Kunden wie das Wiesbadener Cateringunternehmen El Tucano, die Restaurants „Himmel und Erde“ in Limburg und „mozart3“ in Stuttgart, „Das Badhaus“ in Wiesbaden, die Künstler Felix Gaudo, Michaele Scherenberg, das Impro-Theater „Für Garderobe keine Haftung“ sowie im Eventbereich die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Katharina Grau:
 Ich bin Diplom-Werbefachfrau, Veranstaltungsfachfrau, Moderatorin, Touristikfachfrau und diplomierte Hotelbetriebswirtin, war in Werbeagenturen tätig und habe als Kommunikationsfach¬frau viele hundert Events organisiert und betreut. Ich bin die Organisatorin im Team.
Andreas Pfeifer: Ich bin gelernter Bankkaufmann, staatlich geprüfter Kommunikationsfachmann und studierter Publizist und habe 17 Jahre eine eigene Werbe- und Eventagentur mit 30 Mitarbeitern geleitet. Ich bin der Konzeptioner im Team.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Nach fast 20 Jahren in Werbung und Eventmarketing hatten wir das Gefühl, nochmal etwas Neues aufbauen zu wollen. Durch unsere Eventarbeit erkannten wir den Marketingbedarf bei vielen inhaber¬geführten Gastgeberbetrieben und wechselten von der „Umsetzer-Seite“ auf die „Berater-Seite“.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Wir haben unsere Marke so aufgebaut, wie wir es auch unseren Kunden raten. Geholfen haben uns – neben unserem Netzwerk – auch die Verleihung des Gründerpreises der Region Wiesbaden 2010 und der gute Kontakt zur IHK Wiesbaden.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Es war spannend zu sehen, wie aus unseren Ideen eine sichtbare Marke entstand. Mit unserem ersten Auftrag hatten wir sofort etwas zu tun, aber dennoch ausreichend Zeit, uns um Büroräume, Website, Geschäftsausstattung und erste Werbemittel zu kümmern.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Um unserer neuen Zielgruppe der inhabergeführten Gastgeberbetriebe zu zeigen, welchen Nutzen Marketing praktisch bringt, haben wir ein Marketingmodell entwickelt, dass die wertebasierte Markenkommunikation erklärt und klare Entscheidungshilfen für den betrieblichen Alltag liefert.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Facebook, Twitter und unseren Blog nutzen wir täglich. Außerdem halten wir Marketing-Vorträge, schreiben Fachbeiträge für Medien und setzen beim Empfehlungsmarketing auf den gezielten Branchendialog über den DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) und das Unternehmer-Netzwerk BNI in Wiesbaden.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Wir konnten unsere GmbH komplett aus eigenen Mitteln finanzieren.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Eines Tages möchten wir gerne selbst Gastgeber sein in einem kleinen Hotel mit Kulturangeboten.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn wir mehr Zeit hätten, würden wir…
mehr reisen (und vermutlich noch mehr arbeiten).

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Gründerinnen und Gründer sollten Social Media und Bewertungsplattformen von Anfang an strategisch für ihr Marketing nutzen. So werden Interessenten an das Unternehmen herangeführt, die kommunizierten Inhalte tragen zur Online-Reputation und zu einem besseren Suchmaschinen-Ranking bei.

 

Hat Sie das Interview neugierig gemacht? Sucht Ihr Unternehmen auch Heldenhilfe in den Bereichen Hotelmarketing, Restaurantmarketing, Kulturmarketing, Stadtmarketing, Eventmarketing, Locationscouting oder Künstlervermittlung? Dann nehmen Sie bitte heldenmutig Kontakt zu uns auf. Die Erstberatung ist übrigens gratis …

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