Externe Marketingberater für UnternehmenAuch im Hotelmarketing, Restaurantmarketing, Kulturmarketing und Eventmarketing werden vermehrt externe Berater hinzugezogen. Dieser Zusammenschluss ist auch gut so, denn diese Fachbereiche sollten mit der Unterstützung von Experten professionalisiert werden. Doch immer wieder scheitern Beraterprojekte an folgenden Hürden. Die Warnliste des Meta-Beraters Cardea zeigt Ihnen Lösungen auf, wie es mit externen Beratern besser läuft:

Hürde 1: Weder Auftraggeber noch Berater wissen um welches Problem es eigentlich geht.

Lösung: Setzen Sie sich in der Geschäftsführung zusammen – und zwar bevor der Berater kommt! Erstellen Sie mittels Brainstorming und Verdichtung eine Beschreibung der Aufgabe, die der Berater lösen soll.

Hürde 2: Der Haus- und Hofberater, der angeblich alles kann, bekommt den Auftrag.

Lösung: Schauen Sie sich am Markt um. Suchen Sie nach der besten Methode und dem passenden Berater.

Hürde 3: Berater sucht sich die Aufgaben selbst, aber Ihr Nutzen bleibt aus.

Lösung: Wenn Sie den Berater ausgewählt haben, sagen Sie mittels eines Briefings genau, was er tun soll, was die Ziele sind. Legen Sie Bereiche fest, in denen Sie keine Mitwirkung wollen. Das schützt vor schleichender Ausweitung des Projekts.

Hürde 4: Geschäftsführer verfolgt die Arbeit im Projekt nicht.

Lösung: Kümmern Sie sich regelmäßig um die Arbeit des Beraters. Zeigen Sie Interesse, kontrollieren Sie Zwischenzeile, steuern Sie nach.

Hürde 5: Der Berater schickt die falschen Mitarbeiter.

Der Experte für Ihr Thema war nur im Akquise-Gespräch da, für das Projekt hat er keine Zeit. Lösung: Prüfen Sie die Qualifikation der Projekt-Mitarbeiter. Passt ein Berater nicht, sprechen Sie das an.

Die Heldenhelfer sind Marketingberater – unsere Kunden und wir orientieren uns an dieser Liste, die im Trendletter 11/2010 veröffentlicht wurde.

Und für diese Aufgaben sollten Sie Berater nicht einsetzen:

  • zum Ersatz des Nachdenkens, das eigentlich in der Geschäftsführung stattfinden sollte,
  • als Prothese für Kommunikation, die intern nicht stattfindet,
  • zur Übernahme von operativen Aufgaben (außer kurzfristig bei internen Engpässen)
  • wenn er für die persönlichen oder Karriere-Interessen eines Bereichsleiters instrumentalisiert werden soll (Berater als Machtmittel),
  • wenn nur Konzepte erstellt werden sollen, ohne dass je an die Realisierung gedacht wird,
  • um Strukturen und Abläufe zu optimieren, die die Geschäftsführung selbst nicht gut genug kennt.

Quelle: Trendletter 10/2010